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Heimat - Ich bin ein Mensch

 

62 Portraits, 76 Menschen, 42 verschiedene Nationalitäten aus Mecklenburg-Vorpommern

Eine Ausstellung. Ein Buch. Über Menschen. Über Heimat. Identität. Verwurzelung. Sehnsüchte. Enttäuschungen. Freude. Hoffnungen.



Oft zufällig traf Manuela Koska auf die Menschen, die sie dann vor ihre Kamera holte und mit denen sie zugleich Interviews führte. Menschen, die in Mecklenburg-Vorpommern zu Hause sind. Wobei sie sich nicht nur auf  „Ur-Einwohner“ beschränkte, sondern auch auf jene, die von irgendwoher kamen und blieben, mit ihren Kulturen, Weltanschauungen, Lebensweisen und Besonderheiten. Sie alle hat sie portraitiert: die „Zuwanderer“, die „Ausländer“ und “Einheimischen“.  Eine Art Bestandsaufnahme, ohne Wertung, ohne Bewertung. Und zu grundlegende Fragen: Was bedeutet uns Heimat und wie viel Wert messen wir ihr bei? Wer sind wir? Was ist mit unserer Identität in dieser globalen Welt? Wer ist der Mensch uns gegenüber? Können und wollen wir reflektieren? Wo dürfen wir sein? Sind wir hier erwünscht? Und Antworten. Zu Identität. Was bin ich? Mensch.

„…es sind auch Fotos und Texte von meiner Familie und mir in dem Projekt. Es ist sehr spannend mit anderen Menschen über meine Herkunft zu reden und ich habe gemerkt, dass viele Leute Interesse daran hatten. Die Gesellschaft sollte sehen, dass alle Leute ein Teil von ihnen sind und dass Diversität positiv ist, da im Grunde alle Menschen Träume, Ängste und Erwartungen haben. Das ist das Deutschland, das ich will. Besonders auch Mecklenburg-Vorpommern als eine Region für alle und als Freund von Diversität. Wir sollten alle gemeinsam gegen Angst und Ignoranz kämpfen,  weil wir alle sind nur : MENSCH...“  Joao Pereira Rocha, Portugal

"... die Ausstellung war für die Kinder und mich ein wirklich gelungenes Erlebnis. In der Schule haben wir uns dem Begriff Heimat genähert. Viele Kinder konnten sich konkrete Vorstellungen machen und haben "Sprache, Freunde, Familie, Geborgenheit, Dazugehörigkeit ..." damit verbunden. Auch auf die Fragen: Warum Heimat verlassen? oder auch:  Warum dort bleiben? wurden Antworten gefunden. Ich habe kurz erläutert, dass uns Portraits von Menschen in und fern ihrer (Wahl)heimat begegnen. Dank der kurzen Sätze konnten die Kinder die Botschaften verstehen.  Wir haben uns auf die Suche nach uns bekannten Menschen gemacht. Zudem hat jedes Kind sein Lieblingsfoto allen anderen vorgestellt. Die Punkerin hat hoch gepunktet. Zudem hatten wir in der Schule vorab den Trailer angeschaut. Ein beeindruckendes Seh-Erlebnis mit der Gesamtnote "unbedingt anschauen, hinterlässt bleibenden Eindruck." Birgit Ebel, Türkise Klasse der Montessori-Schule mit Kindern und Pädagogen in der ersten Schulwoche in der Ausstellung.

 

Das Buch "Heimat - Ich bin ein Mensch" ist bei Amazon oder direkt bei Manuela Koska zu erwerben.



 

 

 

 

Förderer für die Herstellung der Wanderausstellung: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Landeszentrale für Politische Bildung Mecklenburg-Vorpommer, Stiftung Mecklenburg, Landkreis Ludwigslust-Parchim, Kooperation: Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald, Unterstützer: Verein für Politische Memoriale e.V., Museumswerft Greifswald, Jüdische Gemeinde Rostock, Marianne Wöhrle-Braun Schwerin, Christin Klaus Greifswald, Debi Kobarg englische Übersetzung, Dipl.-Designer Felix Conradt - Graphik-Design, Manuela Koska -  Fotografie, Text, Förderer Bildband: Rethmann - Stiftung für Umwelt, Kultur und nachhaltige Entwicklung, Stiftung Mecklenburg, Landeszentrale für Politische Bildung